Emden Gut fürs Haus und für die Umwelt


Sieben Emder sind von der Stadt mit der „Grünen Hausnummer“ ausgezeichnet worden. Sie alle hatten ein Haus energetisch saniert.
Emden - Wer in Emden eine „Grüne Hausnummer“ ergattern will, muss ein Haus energieeffizient bauen oder ein bestehendes vorbildlich sanieren und sich für die Kampagne der Stadt Emden bewerben. Finanzielle Förderung gibt es dafür zwar nicht, aber das gute Gefühl, etwas fürs Klima getan zu haben – und den sichtbaren grünen Beweis.
Sieben Hauseigentümer mit grüner Nummer
Im Jahr 2024 hatten sich neun Hauseigentümer für die Emder Kampagne beworben. Sieben von ihnen erfüllten die Kriterien der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN). Sie erhielten jetzt die begehrte Auszeichnung, die ihnen in einem Festakt von Stadtbaurätin Irina Kranz verliehen wurde. Oliver Müller-Röttger und die Familien Ites, Richter, Rabe, Weyher-Weyhing, Weidanz und Schlee haben allesamt Bestandsimmobilien energetisch saniert.
Preisträger gehen mit gutem Beispiel voran
„Die Preisträger regen mit ihrem guten Beispiel ihre Nachbarn zum Nachahmen an und machen Lust darauf, das eigene Heim zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen“, sagte die Stadtbaurätin. Die Auszeichnungskampagne war im vergangenen Herbst erstmals von der Stadt Emden zusammen mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen organisiert worden. „Mit der Verleihung der Grünen Hausnummer möchte die Stadt vorbildliches Bauen und Sanieren für die Öffentlichkeit sichtbar machen und würdigen“, betonte Irina Krantz.
Emden will bis 2040 treibhausgasneutral sein
Eingebunden in die Kampagne sind die Anstrengungen der Stadt Emden zum Klimaschutz. So will die Stadt bereits 2040 treibhausgasneutral sein. Mit der Sparkasse Emden, die die Aktion unterstützt, waren sich alle Beteiligten einig, dass Emden noch viel mehr Grüne Hausnummern verdient. Darum soll die Kampagne im Herbst neu gestartet werden.