Auricher Polizei warnt Neue Betrugsmasche mit falschen Anwälten und Polizisten

| 04.04.2025 15:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Mit einer neuen Masche versuchen Betrüger, über das Telefon oder per E-Mail ihre Opfer zu schröpfen. Foto: DPA
Mit einer neuen Masche versuchen Betrüger, über das Telefon oder per E-Mail ihre Opfer zu schröpfen. Foto: DPA
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Die Tricks der Betrüger werden immer ausgefeilter. Die Auricher Polizei warnt vor einer Masche mit falschen Anwälten. Die benutzen echte Adressen – und falsche Polizisten.

Aurich/Wittmund - Die Auricher Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Hierbei nehmen angebliche Anwaltskanzleien per E-Mail oder telefonisch Kontakt zu Firmen auf. Sie bieten Fahrzeuge, Fahrräder, E-Bikes oder andere Gegenstände zum Kauf an, die aus Insolvenzmassen stammen sollen. Tatsächlich gibt es die Waren nicht. Dabei benutzen die Betrüger auf ihren gefälschten Webseiten Adressen echter Anwälte. Die Kaufinteressenten werden gebeten, eine Vorabzahlung zu leisten. Die gezahlten Gelder werden zeitnah auf Konten, vornehmlich im Ausland, transferiert.

Dann rief ein falscher Polizist an

In einem der bekannt gewordenen Fälle hatte ein Firmeninhaber mehrere hochwertige Fahrräder aus einer angeblichen Insolvenzmasse gekauft und einen vierstelligen Betrag vorgestreckt. Nachdem er die Betrugsmasche erkannt und Anzeige erstattet hatte, erhielt er einen Anruf eines falschen Polizeibeamten, der vorgab, mit der Sachbearbeitung des Falles betraut zu sein. Der Geschädigte ließ sich jedoch nicht täuschen und beendete das Gespräch.

Die Polizei weist darauf hin, Abstand von derartigen Angeboten zu nehmen. Im Zweifelsfall sollte Nachfrage bei der örtlichen Polizei gehalten werden.

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